Diese Impulse sind besonders für dich, wenn du Yogalehrerin bist.
Und gleichzeitig sind sie genauso wertvoll für deine eigene Praxis, auch wenn du nicht unterrichtest.

Vielleicht kennst du den Begriff Sequencing. Oft wird er missverstanden als eine Aneinanderreihung von Asanas. Aber genau das ist es nicht.

Sequencing ist kein Zufall. Es ist ein intelligenter Aufbau.
So wie es schon im Begriff Vinyasa Krama – dem Sanskrit-Ausdruck für Sequencing – liegt: ein bewusst gewählter, schrittweiser Weg.
 

Eine Abfolge, die von einer Intention geführt wird. Also eine Praxis, die etwas aufbaut, die vorbereitet, die hinführt. Schritt für Schritt.1.

Starte nicht mit:
Was kann ich heute unterrichten?
Sondern mit:
Was soll gelernt werden? Was sollen die Schüler aufbauen oder fühlen?

👉 Was die Schüler dadurch lernen:
Sie verstehen die Intention. Sie wissen, warum sie etwas tun – nicht nur was.

2.
Weniger ist mehr. Du brauchst nicht mehr Asanas oder ein kreatives, vollgepacktes Sequencing.

Wenn du zu viel reinpackst,
verlieren deine Schüler den Faden.

👉 Was die Schüler dadurch lernen:
Sie entwickeln Klarheit und Orientierung.
Der Körper kann wirklich folgen – und läuft nicht nur hinterher.

3.
Wiederholung ist nicht langweilig.
Wiederholung ist der Moment, in dem Lernen passiert.

Deine Schüler brauchen nicht ständig neue Sequenzen.
Sie brauchen die Möglichkeit, etwas wirklich zu verstehen
und zu integrieren.

👉 Was die Schüler dadurch lernen:
Sie bauen echtes Verständnis und Tiefe auf –
und genau dadurch wird die Praxis wirksam.